Indigenas, Vulkane & Delfine

11.03.2015 09:47

Hallo liebe Leser,

inzwischen habe ich einen neuen Arbeitsplan, in dem ich wie gehabt, dreimal pro Woche in der Casa Abierta in La Carpio arbeite, ein- bis zweimal im Büro der ILCO und ca. dreimal pro Monat zu den Indigenas in verschiedenen Gegenden Costa Ricas reise. Schon letztes Wochenende war ich mit Oskar, dem angehenden Rechtsanwalt der ILCO bei den Malekus, im Norden Costa Ricas. Er unterstützt sie im Prozess gegen Firmen, die behaupten das Land gehöre ihnen. Nicht nur bei den Malekus ist das ein Problem sondern bei Indigenen in ganz Costa Rica. Die ILCO möchte den Indigenas helfen ihr Land zurückzugewinnen und sie innerhalb ihrer Gemeinde stärken und unterstützen. Leider habe ich es bis jetzt nur einmal geschafft Oskar zu begleiten. Bei den Malekus hat es mir sehr gut gefallen, da alle sehr, sehr freundlich waren und eine tolle Austrahlung haben. Ich glaube das liegt daran, dass die Malekus so naturverbunden leben.

Das mit den dreimal im Monat zu den Indigenas fahren war wohl ein wenig zu optimistisch gedacht. Ich hoffe dass ich noch einmal irgendwann die Möglichkeit habe andere Indigenasstämme zu besuchen;).

Über Ostern war meine Familie zu Besuch. Unser erstes Ziel war der Vulkan Poás. Das besondere an ihm? Er hat eine Kraterlagune. Wenn man besonders Glück hat, kann man sie sogar sehen. So wie wir ;)

                                  

Nach dem Vulkan haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Sarchi gemacht. In dem Dorf stellen sie schöne Ochsenkarren her. Danach ging die Fahrt auch schon weiter zum Arenal. Dort waren wir im Nationalpark wandern und haben die wunderschönen Ausblicke auf die wunderbare Natur Costa Ricas genossen.

Am vierten Tag führte uns unser Weg am größten Binnensee Costa Ricas vorbei Richtung Monteverde. Dort war es auch spürbar kühler. Auch mal wieder eine schöne Abwechslung zum warmen Wetter in San José. Nach ca. drei Stunden Steinweg sind wir in Monteverde angekommen. Der Übergang auf Teer war für uns wie ein Geschenk Gottes! In Monteverde fuhren wir Canopy. Das coole daran- wir konnten wie Superman an einem Seil durch eine Schlucht fahren und wie Tarzan durch den Urwald schwingen. Uaaaaaaah- war das ein Erlebnis! Abends fand dann noch eine Nachttour statt. Ein Guide zeigte uns Tiere die nachts unterwegs sind. Zum Beispiel waren an einem Baum voller Früchte Waschbären. An einem anderen Baum sahen wir ein Faultier dass sich... haltet euch fest... sogar bewegt hat!
Nach der Tour waren wir ganz schön müde und sind dann sehr schnell eingeschlafen. 

Auf dem Weg Richtung Monteverde, einfach schön!:)         Und in Monteverde!:)

Der nächste Tag war ein Donnerstag. Und unser nächstes Ziel hieß Rincon de la Vieja. Auf uns wartete ein tolles Hotel am Fuß des Vulkans (ja, Costa Rica hat viele, sehr viele). Direkt neben unserer Unterkunft waren Thermalquellen in denen wir relaxten und uns mit Schlammpackungen verwöhnen konnten. Am zweiten Tag wanderten wir durch den Nationalpark.

Nachdem wir uns von den vielen Vulkanen verabschiedet hatten, fuhren wir weiter nach Montezuma.
Unsere Unterkunft lag direkt am Meer. Was für einen schönen Ausblick wir dort hatten, könnt ihr hier sehen. Traumhaft!

Unsere Schnorcheltour im Pazifik war echt toll:)

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre nach Puntarenas um nach Uvita zu gelangen. Endlich angekommen relaxten wir die nächsten Tage am Pool und genossen das tolle Wetter!

Mein absolutes Highlight war dann eine, über Keike (eine Mitfreiwillige) organisierte, Tour. Unser Guide war super nett. Er zeigte uns den Whales Tail, verschiedene Inseln, viele Tiere, u.a. haben wir ganz viele Fleckendelfine gesehen die neben unserem Boot herschwammen. Viele Vögel und eine Wasserschildkröte. Des Ausflug war echt toll.

Mehr Bilder von unserem Urlaub werde ich bald in meine Galerie stellen!

Viele Grüße und bis bald,

Katrin